Stress

Inzwischen haben wir die Messungen des Stresshormons Kortisol im Haar der Mütter, das wir kurz nach der Geburt gesammelt hatten, ausgewertet. Bisher gab es nur sehr wenige Studien zum Haarkortisol bei Schwangeren. Unsere Ergebnisse tragen zu einem weiteren Verständnis dieses Biomarkers bei und wurden bereits in wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert.

Wir konnten zeigen, dass der Geburtsmodus, das Körpergewicht der Mutter oder auch die Jahreszeit Einfluss auf das Haarkortisol haben könnten. Außerdem mussten wir feststellen, dass die Höhe des Haarkortisolspiegels nicht mit den Angaben in unseren Stressfragebögen korreliert. Ursachen hierfür können die normale Beeinflussung der Kortisolkonzentration durch die Schwangerschaft oder auch die subjektive mütterliche Wahrnehmung von Stress kurz nach der Geburt sein. Umso wichtiger war und ist es für uns, mit den Fragebögen und dem Haarkortisol zwei verschiedene Messmethoden von psychosozialem Stress im SPATZ einzusetzen.

Stress

Die teure und aufwändige Messung des Kortisols in den weiteren Haarproben, die uns die Mütter und ihre Partner zur Verfügung gestellt haben, wird derzeit durchgeführt. Mit Spannung erwarten wir die weiteren Daten und Auswertungen zu diesem innovativen und bisher wenig beforschten Biomarker. Über unsere Fortschritte halten wir Sie natürlich über das SPATZ Gezwitscher und auch unseren Internetauftritt auf dem Laufenden.

Unterstützt von

  • Firma Beurer

Was ist ulmer-forschen.de?

ulmer-forschen.de ist der Forschungsauftritt des Instituts für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Universität Ulm.

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